Dienstag, 23. Juli 2019

Linn - Mein erster Teststrick






Ich wollte nie teststricken oder probenähen. Da macht mit meiner Hilfe jemand kostenlos Werbung. So sehe ich das eigentlich! Aber es gibt keine Regel ohne Ausnahme. Sandra Sonnenburg, eine liebe Bloggerin, die ich auch aus dem echten Leben kenne, postete einen schönen Pulli und suchte Teststrickerinnen. Ich hatte auch noch passende Wolle im Fundus. Da konnte ich wirklich nicht widerstehen. Ich sehe es allerdings weniger als eine, wie auch immer geartete Geschäftsbeziehung, denn als einen Freundschaftsdienst.

Nur leider passte die Wolle dann doch gar nicht. Der Halsausschnitt war mir zu eng und das Garn für einen Sommerpulli auch zu warm. Ich versuchte es noch einmal mit dickeren Nadeln. Das gefiel mir allerdings auch nicht. Aber beim ersten Teststrick gleich aufgeben, dass geht gar nicht. Also bin ich in der Mittagspause losgespurtet und habe eine Baumwoll/Viskose-Mischung gekauft.

Alle guten Dinge sind drei und es klappte auch hier erst beim 3. Anlauf. Linn wird nahtlos von oben nach unten gestrickt und so konnte ich immer wieder anprobieren und fotografieren.  In der Facebook-Gruppe gab es einen regen Austausch und eine erfolgreiche Fehlersuche.
Die Wolle produzierte ein sehr unruhiges Maschenbild, was sich aber bei der ersten Wäsche glatt zog.

Die Anleitung (gibt es hier) ist für mich leicht verständlich und das Ajourmuster lockert das Design etwas auf. Das Lochmuster wird sowohl als Text als auch als Grafik angeboten.


Der fertige Pulli gefällt mir nun sehr gut und insgesamt sind meine Teststrickerfahrungen sehr positiv.

Die Fotos entstanden wieder mal in meiner Lieblingskulisse, der Ostsee.

Ich würde jederzeit wieder für Sandra eine Ausnahme machen und ein Modell, das mir gefällt, probestricken. Da ich eher flott stricke, war die zeitliche Vorgabe für mich kein Problem.

Ich zeige den Pulli Linn auf der Liebste Maschen Party, auf den Nadeln und Creadienstag

Danke an Sandra für die nette Betreuung!
Es ist schön dabei zu sein.
LG Monika

Dienstag, 16. Juli 2019

Ostseedecke - Die Vollendung




Wir haben eine kleine 1-Zimmer-Ferienwohnung an der Ostsee, Wohn- und Schlafbereich in einem Raum. Ich fand ein schöner Bettüberwurf würde das Ganze aufwerten. Also habe ich eine Maschenprobe gemacht und errechnet, dass ich ca. 40 Knäuel Wolle bräuchte. Der Karton wurde in der Ferienwohnung deponiert und immer wenn Zeit und Lust da war, habe ich ein Knäuel verarbeitet. Den Beginn sieht man hier. So ging es fast ein Jahr!

Als Anleitung diente mir diese Tuch. Der Farbverlauf hat sich beim Häkeln ergeben. Ich hatte kein festes Konzept. Mit NS 4 gehäkelt war das schon echte Geduldsprobe. Ich habe Safran von Drops (ein Baumwollgarn) verwendet.
Schön dabei zu sein!
LG Monika

Mittwoch, 3. Juli 2019

Ein Fest am See (72. MMM)


Heute gibt es das MMM-Sommerspezial!


Wir verreisen dieses Jahr nicht mehr, sondern genießen unsere kleine Ferienwohnung an der Ostsee. Daher kann ich zum Thema Urlaubskoffer nichts beitragen. Allerdings ist Schleswig-Holstein ein tolles Urlaubsland und da kann man den Begriff Urlaub etwas weiter fassen.

Ich kann ein neues Anlasskleid zeigen:

Wir waren zu einer kleinen familiären Silberhochzeitsfeier eingeladen. Die Feier fand in einem Hotel am See statt. Die Küche hat das Hochzeitsessen von 1994 nachgekocht. Ein sehr interessantes Experiment. Ich bin nicht so der große Romantiker und weiß gar nicht mehr, welches Essen zu unserer Hochzeit vor fast 24 Jahren aufgetischt wurde.

Das Hotel liegt direkt am Segeberger See.


Nachmittags gab es zu Begrüßung eine kleine Kaffeerunde. Es war sehr warm und ich trug ein Top, dass ich im September 2018 im Rahmen der Stoffdiät genäht habe.

Der Stoff ist eine leichte Viskose vom Stoffmarkt. Genau richtig bei hohen Temparaturen.

Den Burdaschnitt habe ich schon mal für meine Schwester genäht. Er ist ganz schlicht hat aber Brustabnäher.

Die Ärmel sind mit Schrägstreifen versäubert und der Ausschnitt hat einen Beleg erhalten.








Das abendliche 5-Gänge-Menü war eine schöne Gelegenheit ein neues Kleid auszuführen. Ich mag Bordürenstoffe und spiele gerne mit dem Musterverlauf. Hier hat mich das Design dazu verleitet einen Stoff zu vernähen, der kein Elastan enthält. Kein gute Idee! Auch das Design erinnert mich jetzt etwas an Kittelschürze.

Mit Butterick-Schnittmustern hatte ich nicht viel Erfahrung. Ich hätte nachmessen und den Schnitt anpassen müssen. Jetzt ist das Kleid an der Hüfte etwas knapp. Die Oberweite ist jedoch ausreichend. Ich habe meist das umgekehrte Problem.

Die Weite am oberen Rücken wird zwar für die Bewegungsfreiheit gebraucht, beult aber auch etwas. Ein bisschen Elastan hätte der Bequemlichkeit gut getan. Den Reißverschluss hätte ich mir dann sparen können. Allerdings müsste ich bei einem elastische Stoff sehr viel anpassen.

Was mit gut gefällt ist der 3/4 Ärmel. Das Stoffdesign kommt da besonders gut zur Geltung.

Ich bin mit nicht sicher, ob ich den Schnitt noch mal verwenden werde.


Die anderen MMM-Teilnehmerinnen sind vielleicht etwas glücklicher mit ihren Nähergebnissen. Sie sind hier zu bewundern.
Schön wieder dabei zu sein!
LG Monika

Mittwoch, 5. Juni 2019

Ein Lieblingskleid (71. MMM) und einige Fehlschläge


Auf dem MMM des Juni 2019 zeigt Elke heute ein Dirndl. Für eine Norddeutsche ist so ein Kleid sehr weit weg aber schön anzuschauen. Besonders Schlichtheit gibt dem Kleid eine klassische Eleganz.


Ich nähe im Moment wenig, aber das heißt nicht, dass ich das Genähte nicht trage. Der MMM soll ja auch zeigen wie sich die Selfmadekleidung im Alltag bewährt. So nutze ich die Gelegenheit bei gutem Wetter und greifbarem Fotografen ein altes Schätzchen im Einsatz festzuhalten. Dieses Kleid ziehe ich sehr gerne an.



Ich bin rigoros, wenn es um den Inhalt meines Kleiderschrankes geht. Entweder es wird getragen oder es landet in der Tonne/wird verschenkt!!!

Die erste Frau Fannie, der Partyrock und das Blomma-Shirt.

Diese Teile wollte ich keinem mehr zumuten und habe sie vernichtet. Sie sind meist eine unglückliche Kombination von Stoff und Schnitt. Solche Fehlschläge gibt es leider immer mal wieder. Für mich ist mein Blog auch eine Nähtagebuch und so landen diese Fehlschläge nicht in der Versenkung und das ist gut so!


Diese Kleid ist aber ein Erfolg, der immer wieder gerne getragen wird.

Sehr dekorativ, die offene Handtasche!!
Es ist ein RosaP-Kleid kombiniert mit einem FrauLiese-Oberteil von 2016. Details gibt es hier. Den Stoff habe damals auf dem Stoffmarkt gekauft und hatte Glück mit der Qualität. Er ist noch gut in Form und die Farben sind auch noch schön. Ich habe dieses Kleid ohne Overlock genäht. Meine alte Pfaff hat so etwas gut bewältigt. Jetzt geht es nur schneller!

Die anderen MMM-Teilnehmerinnen kann man hier sehen!
Schön wieder dabei zu sein!
LG Monika


Samstag, 1. Juni 2019

Eine „Frau Suki“ für Heidi



Ich war auf der Suche nach einem Schnittmuster für Blusenshirts, um den Kleiderschrank auf den Sommer vorzubereiten. Letztes Jahr hat sich da eine echte Lücke aufgetan. Mein erster Versuch war „Frau Suki“. Ich fand einen leichten Baumwollstoff mit Blumendesign in Hellblau. Er eignet sich wunderbar für diesen Schnitt und fällt leicht und locker ohne durchsichtig zu sein.

Die empfohlene Größe (L) erwies sich jedoch als etwas sehr oversize. Da ich trennen und umarbeiten gerne vermeide, habe ich meiner lieben Kollegin Heidi das Blüschen angeboten. Sie war sofort von Stoff und Schnitt begeistert.



Jetzt hat sie mir ein paar schöne Fotos geschickt, auf denen Sie die Bluse ausführt. Man sieht, diese luftige Bluse passt wunderbar in einen schönen Sommertag mit Eisbecher. Vielen Dank für die Bilder!!

Meinen zweiten und dritten Versuch mit Frau Suki kann man hier sehen.


Ich kann den Schnitt besonders Frauen empfehlen, die eine große Oberweite haben. Die Kellerfalte am Ausschnitt kann man beliebig erweitern und so noch mehr Weite schaffen. Leider ist diese Detail wegen des Musters nur schwer zu erkennen.


Ich zeige die Bluse beim Creadienstag.
Schön wieder dabei zu sein!
LG Monika



Freitag, 31. Mai 2019

MeMadeMay 2019 3/3



Der MeMadeMay gibt einem die Gelegenheit die selbstgemachte Kleidung bewusst im Alltag zu testen. Dieses Jahr fand viel Selbstgestricktes den Weg aus dem Kleiderschrank. Ich trug an 17 Tagen etwas Selbstgestrickes und nur 8 Mal Kleidung, die an der Nähmaschine entstanden ist. Ich denke, das ist auch den kühlen Temperaturen geschuldet. Es war einfach noch zu kalt für die Sommerkleider. Inzwischen habe ich so viel Auswahl, dass ich nur den Jeansrock und die Häkelweste mehrmals getragen habe.

Meine Vorgabe an 5 Tagen die Woche MeMade zu tragen habe ich mehr als erfüllt. Nächstes Jahr werde ich da etwas mutiger sein. Selbst die Fotos waren dieses Jahr keine Problem. Meine neue Kollegin fand es sehr lustig jeden Morgen Fotos zu machen.


Danke an die Organisatorin!
Schön wieder dabei zu sein!
LG Monika

Sonntag, 26. Mai 2019

SJKA 2019 - Finale

Meine Sommerstrickjacke ist rechtzeitig fertig geworden und ich habe hier schon Details gezeigt. Es war toll, wie mich das gemeinsame Stricken motiviert hat! Vielen Dank an die Organisatorinnen des



Auf einer Kreuzfahrt ergaben sich einige Möglichkeiten, um Tragefotos zu machen.

Für Fotos auf dem Deck war es leider zu kalt! Das Wetter hat sich nicht dafür interessiert, dass ich Fotos einer Sommerstrickjacke machen wollte. So gibt es ein paar Fotos von ruhigen Orten auf einem Schiff mit fast 3.000 Passagieren.










Ich habe die Strickjacke mit der gemusterten Pam und einem schlichten blauen T-Shirt kombiniert. Beides gefällt mir sehr gut und ich bin auch mit der Passform zufrieden.



Die anderen Sommerstrickjacken ,noch in Arbeit oder auch schon fertig, gibt es hier zu sehen.

Es ist immer wieder toll, wie viele verschieden Modelle bei so einem Knitalong entstehen!

Schön dabei zu sein!
LG Monika